Dein Richtig ist mein Falsch. Wenn aber mein Richtig für dich falsch ist, ist es falsch zu behaupten, dass du richtig liegst.
Richtig falsch wird es, wenn du mein Richtig falsch verstehst und andere deshalb ihr Falsch von ihrem Richtig nicht mehr unterscheiden können.

Kennste, oder.
Da wird bewertet, verurteilt, besser gewusst.
Da haben Menschen nen Plan von deinem Leben, deinem Umgang mit deinem Kind, davon, was für dich gut und schlecht ist – die hast du noch nie gesehen.
Da wissen wildfremde Menschen warum dein Kind trotzt, wie es sich im Supermarkt zu benehmen hat und wo du gerade komplett versagst.
Und überhaupt.
Dein Lebensstil ist wirklich nicht nachvollziehbar.
Du.bist.falsch.

Kannste dir anziehen.
Kannste aber auch lassen.

Wirklich.
Du kannst es einfach zurückgeben. All die gut gemeinten RatSCHLÄGE, all die Sorgen um dich rum, all die Urteile über dich und dein Tun.
Zurück an die Menschen, die noch immer glauben, es sei auch nur möglich, sich eine Meinung über jemanden zu bilden.
Menschen halt, die nie in deinen Schuhen gelaufen sind, nie durch deine Augen geschaut haben und nie gefühlt haben was du fühlst.

Es ist einfach unmöglich, zu be-urteilen, was jemand tut, der nicht ich bin, weil ich bin ja ich und nicht der.
Und wenn ich das dennoch tue, dann trag ich ganz viel Angst in mir, es falsch zu machen. Mit jedem Falsch des anderen werd ich dann nämlich ein bisschen richtiger.
Und das fühlt sich unheimlich gut an. Für nen Moment.
Blöd wenn ich damit jemanden treffe, der sich, tief versteckt,ebenfalls falsch fühlt, der sich aber die Mühe macht, bei sich selbst zu suchen. Derjenige zieht sich dann auch noch das Falsch desjenigen an, der sich auf Kosten des anderen etwas richtiger fühlt.

Das klingt alles ganz schön falsch.

Bleib bei dir.
Bist nämlich schon richtig.

❤️

Du bist toll.

Weisst du, was dein Kind braucht, damit es ihm gut geht?

Weißt du, ob seine Entscheidungen weitreichend durchdacht sind und sich am Ende als gut oder schlecht erweisen?

Weißt du welcher Lebensverlauf, so im Groben, der richtige für dein Kind wäre und welcher keinesfalls?

Willst du für dein Kind nur das Beste?

Ist dir der Unterschied zwischen Wünschen und Handeln klar?
Wirklich?

Eltern auf die ich treffe, stecken oft in der Fürsorgefalle. Zweifellos, wir alle wünschen uns für unser Kind ein zufriedenes, erfolgreiches Leben, möglichst ohne größere Einschläge und schmerzhafte Erlebnisse.
Natür-lich.
Ganz schnell, beinahe unbemerkt, geschieht es jedoch, dass diesen Wünschen nachgeholfen wird. Da werden Entscheidungen angezweifelt oder gleich für das Kind übernommen. Da wird gezogen und diskutiert, gehalten und gedroht, damit die Dinge laufen wie wir sie für richtig halten.
Nicht immer, aber beständig.

Logisch kann meine Dreijährige nicht entscheiden, allein zur Kita zu gehen. Aber sie kann immer Montags den Weg vom Kitaparkplatz ins Gebäude allein zurücklegen.

Klar kann der Zehnjährige nicht 24/7 zocken, aber er kann eigenverantwortlich lernen,mit seiner Zeit und seinen Kapazitäten umzugehen.

Natürlich habe ich Pflichten, wenn mein Sohn mit 16 keine Lust auf Abi mehr hat und beschließt, die Schule zu schmeißen. Aber ich kann herausfinden wie gut das durchdacht ist und ihn unterstützen seinen Weg zu finden.

Vor allem aber kann ich lernen, darauf zu vertrauen, dass mein Kind auf der Welt ist, um seinen Weg zu finden. Das funktioniert eben nur über Entscheidungen, die wir für totale Grütze halten. Und die wir dann kommentarlos aushalten.

Alles, was dein Kind benötigt, ist deine Unterstützung, in sein eigenes Wesen zu gelangen, sich zu erfahren und zu vertrauen.
Und natürlich ein klitzekleines bissl zu wissen, dass du immer da sein wirst, um die Folgen falscher Entscheidungen mit ihm auszuhalten.
Da bist du in der Pflicht.

Hilf ihm herauszufinden was es braucht.

Sei urteilsfrei dabei, wenn es seine Entscheidungen durchdenkt. Frag nach.

Freu dich über seinen Lebensentwurf und staune, wenn er deinem eigenen so fern ist.

Vertrau darauf, dass es das Beste nur gibt, weil es auch das scheinbar “Schlechte” erfährt.

Trenn deine Wünsche von deinem Handeln.

Liebe hält nicht fest.
💚

 

“Wer sich als Kind nicht verliert, wird als Erwachsener niemals nach sich suchen müssen.”

Arten sich zu verlieren, sich falsch zu fühlen und im Laufe des Erwachsenwerdens den Zugang zu sich zu verlieren gibt es viele und noch viel mehr Wege, sich als Erwachsener auf die Suche zu begeben nach etwas, das ironischerweise immer da war.

Nach eigenen Bedürfnissen, nach Träumen, nach den unerwünschten Anteilen, deinem ureigenen Wesen und der Suche nach der Frage was deine Aufgabe ist, dein Warum, dein Sinn.

Und wenn du Teile dieser Reise in deinen Kern
kennst, dann ist es womöglich dein größter Wunsch, dein Kind anders zu begleiten als du es erfahren hast.
Näher dran und distanzierter.
Frei aber verbunden.
Klar aber emotional.
In Vertrauen und Liebe.

Nur wie das geht, das hat uns keiner erklärt. Das hast du vielleicht erfahren oder tust es noch.
Wenn’s schlecht läuft, “krankt” das Kind und es erhält (k)eine Diagnose. Im noch schlimmeren Fall, auf die ich täglich treffe, wird therapiert wo keine Krankheit sondern Hilflosigkeit und Unwissenheit herrschen.
Da wird Auffälligkeit wegbehandelt.

Da die Kinderflüsterei rasant wächst,ist es mir ein Bedürfnis darzustellen wofür sie steht und wie sie dir und deinem Kind dient.

Ziel ist es nicht, den nächsten Erziehungsratgeber mit to-do-Liste zu erstellen, sondern zu begleiten, damit Beziehung wirklich gelingt und Eltern den Weg zurück in ihre Intuition finden, nicht nur, aber auch im Umgang mit ihrem Kind – fern von Prägung und Glaubenssätzen, die uns in eine andere Programmierung leiten, in eine voller Umwege, Entbehrungen und Verlust.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft voller kritischer, kleiner Geister, die um ihre Stärken und Schwächen wissen, diese nutzen und für die Gemeinschaft einbringen. Aus Überzeugung, vor allem aber aus Freude am eigenen Schaffen.
Und das gelingt nur über das Bewusstsein um das eigene Wesen.
Und das kann das Kind eben nur entfalten, wenn seine Begleiter stark und reflektiert die eigenen Anteile von denen des Kindes trennen können.

Intuition ist nicht Bauchgefühl. Im Bauchgefühl sind adaptierte Überzeugungen und Prägungen, gelernt und gesammelt. Die Intuition ist frei davon.

Das ist manchmal anstrengend, aber immer leicht und lohnend und am Ende des (zugegeben:langen) Weges winkt ein zufriedenes Kind, das aus einem Ozean an Möglichkeiten schöpft und sein Leben an Freude ausrichtet und selbst gestaltet.
Und nebenbei hast du mit dir selbst aufgeräumt.

DU bist Teil der Generation, die ihren Kindern zeigt wie Glück geht, die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung als Quelle empfindet aus der sie schöpft und Kinder begleitet, die das ein Leben lang leben. Werden. Und vererben.

Die Kinderflüsterei ist eine Bewegung, eine Unterstützung, eine Begleitung, eine Grenze, eine Hilfe, eine Selbstverständlichkeit.

💚

Das Bedürfnis nach Sicherheit.
Eines der gemeinsten und lehrreichsten..;)
Hast du dir mal Gedanken dazu gemacht, aus welcher Motivation heraus du handelst und Entscheidungen triffst?
Und aus welchen Motiven dein Kind handelt?
Und ob sich daraus Probleme ergeben?

Ich sag dir worauf ich hinauswill.
Aktuell treffe ich in meinem Umfeld ganz oft auf Menschen, die aus Angst handeln. Nicht aus konkreten Phobien oder pathologischen Störungen heraus.. neenee.. viel subtiler, unbewusster und vor allem umfassender..

Grundsätzlich können wir jede einzelne Entscheidung die wir treffen und Handlung die wir durchführen, reduzieren (ich mags ja simpel) auf zwei Motivationen, die uns eben dazu bringen.
Zwei Gefühle,die der Ursprung alles anderen sind und die darüber entscheiden, wie unser Leben verläuft.

Du handelst entweder

aus Angst
oder
aus Liebe.

Wirklich.

Jede, wirklich jede Entscheidung hat eines der beiden Motive zur Grundlage.
Spür mal nach.
Warum sollte dein Kind den roten Pulli anziehen und nicht den blauen?
Weil du Angst hast, es könne frieren im blauen? Weil er nicht mehr so gut erhalten ist und andere ihn als abgetragen bewerten könnten?
Warum darf dein Kind nicht dies oder das?
Warum darfst du nicht dies oder das?
Und spinn mal weiter.. was daran macht dir Angst?
Und wenn du oft mit jemandem aneinander gerätst, zum Beispiel deinem Kind, dann forsch doch einfach mal ob da etwas kollidiert.
Ob es gerade deine Entscheidung auf den Prüfstand stellt, weil sie Angst entwachsen ist und es Liebe und Vertrauen wünscht?

Der Typus der viel aus Angst handelt, trifft Entscheidungen, zweifelt sie dann an. Er bremst andere auch mal durch “Vorsicht”, will immer nur das “Beste” für andere, weil er es immer gut meint für sich und andere und er eben schnell Gefahren erkennt. Er mag generell Konventionen und weiß was richtig und falsch ist und erklärt seine Einwände gerne rational und mit Vernunft.

Schließt du Verträge,um im Falle eines Falles “Sicherheit” zu haben?
Triffst du alltägliche Entscheidungen für deinen Teenager,weil du ihm nicht zutraust, das selbst zu können und um zu vermeiden, dass er die in deinen Augen falsche trifft?
Gehst Risiken nur bedingt ein, weil du ja Gefahren verkennen könntest und damit nicht weißt,was passieren könnte.
Brauchst du Bankauskünfte, einzuhaltende Regeln,durchstrukturierte Tagesabläufe oder eine Orientierung an den Werten der Leistungsgesellschaft,weil sie dir annähernd garantieren sollen was ohnehin nicht in deiner Macht liegt?
Das Gefühl von Sicherheit.

Das brauchst du.
Das findest du nie draussen. Da suchen wir aber ganz oft.

Um Sicherheit zu erfahren, müssen wir erst loslassen und freigeben, was wir so sehr wünschen.
Wie gemein.
Erst wenn du nicht mehr im Außen nach Sicherheit suchst, in 1000 Variationen, wirst du im Innen finden was du immer gesucht hast.

Liebe.
Das Gegenteil von Angst.

Das Vertrauen in dich und dass du in allen Situationen im Außen bestehen kannst.
Weil du nämlich schon sicher bist und es durch die Suche danach immer schwieriger wird, diese leise Stimme wahrzunehmen.

Dabei war die mal gar nicht leise.
Die war richtig laut und überzeugend.

Bis wir gelernt haben,dass andere aus Angst handeln, weil diese gelernt haben, dass Kontrolle mehr Sicherheit bieten soll als Vertrauen. Wo Kontrolle und Angst doch nur der verzweifelte Versuch sind, wiederherzustellen was immer da war.
Liebe, Vertrauen,Sicherheit.
Innere.
Absurd.

Handelst du heute aus Liebe, so lernst du zu vertrauen, loszulassen, zu spüren was gut ist und tut.
Deine Liebe, dein Vertrauen, deine Sicherheit sorgen dafür, dass andere das und sich erfahren und weitertragen.

Und du so?
Handelst du heute aus Angst oder Liebe?

Letztens habe ich endlich mal wieder einen Mann gecoacht.
Männer sind in meiner Welt massiv in der Unterzahl wenn es darum geht, alte, verstaubte Plätze aufzuräumen und Platz zu schaffen für Neues und Leichtes.
Das liegt meist nicht daran, dass sie dem keinen Raum geben würden, ganz im Gegenteil – fast immer sind es die Männer in der Familie, die einen gesunden, relativierenden Blick aufs Problem haben und die eine heilsame Wirkung aufs Geschehen ausüben.

Manchmal ist’s aber auch anders.
Manchmal kocht der Kessel und er weiß gar nicht wohin mit dem Druck und die Energie fliegt nur so durch die Gegend und allen um die Ohren.
Nahezu ohnmächtig klammert er sich an jedes bischen Überlegenheit in der verzweifelten Hoffnung, die zu Grunde liegenden Gefühle nicht zu spüren.

Kein Mensch fühlt sich gerne ohnmächtig.
Manche Menschen noch weniger.
Und gar nicht so wenige Menschen haben diese Ohnmacht ganz früh erfahren, fühlten sich strengen, oft dominanten Eltern ausgeliefert, waren mit Chaos und Strukturlosigkeit konfrontiert und tun heute alles, um diese Gefühle nie wieder fühlen zu müssen.

So weit so klug.

Wie immer besteht die Gefahr darin, dass das unbewusst passiert.
Wie so oft sind es die Kinder, die dieses Gefühl herauskitzeln und im Handumdrehen dafür sorgen, dass alles an Hilflosigkeit und Ohnmacht, an ausgeliefert-sein und Handlungsunfähigkeit wieder klar und deutlich spürbar ist.
Genau dann kommt es zu Reaktionen, die das Außen als unverhältnismäßig bezeichnet.

Wie genial, wenn ein solcher Mann den Weg findet, die Altlasten und Knopfdruck-Reaktionen loszuwerden.
Wie berührend, wenn nach einer Sitzung die Gesichtszüge wieder weich und entspannt sind, er sich „frei“ nennt, der Druck im Nacken verschwunden ist und Stille den Raum flutet.
Wie faszinierend, wieviel Energie, die vorher an den Druck gebunden war, nun wieder fließt und damit verfügbar ist um sich das Leben schön zu machen.
Wie überwältigend die Rückmeldungen der. Familie für diesen Neubeginn.

Und wie dankbar ich bin für diesen Mut zum Wachsen, für das Anerkennen deines Wesens und die Nähe, die du zugelassen hast um das möglich zu machen.

Wissenschaftlich fundierte Zauberei – hab ich doch gesagt 

Kein Lehrer darf seinen Schüler anschreien.
Einfach so.
Weil er‘s kann.
Eigentlich wäre mein Post damit auch schon zu Ende, weil es dem schlicht nichts hinzuzufügen gibt.
Ist er aber nicht.
Weil die erschütternde Realität der Schüler anders aussieht und weil diese Realität schon zu lange viel zu real ist.

🚧

Ist dir klar, dass es für unsere Kinder absurde Normalität ist, bloßgestellt, vorgeführt und angeschrien zu werden?
Etwas Alltägliches, nicht gerade Belangloses, aber Gewohntes, dass sich nicht gut anfühlt, aber längst akzeptiert wurde?

Das.Ist.Irrsinn.
!

Ich treffe täglich auf Eltern, die sich bemühen, rennen, schaffen, damit es dem Kind gut geht. Eltern, die bereit sind, sich ihren eigenen Schatten zu stellen, weil sie die Beziehung zum Kind belasten.
Und ich treffe regelmäßig auf Lehrer und Erzieher, die sich ihrer riesigen Verantwortung bewusst sind
und die bereit sind, in Beziehung zu treten zum Kind. Weil sie klug sind und wissen, dass Führung nur so authentisch und zum Wohle aller gelingen kann.

Ich treffe jedoch auf häufig auf Menschen, die beruflich mit Kindern arbeiten, die längst aufgehört haben zu hinterfragen, wie Beziehung gelingen kann, die funktionieren, wie wir alle es so oft tun und die sich am Rande ihrer Belastbarkeit und tatsächlichen Möglichkeiten befinden.
Menschen, die eine Profession leben wollten und bei denen sich irgendwann das Eigene mit dem Außen vermischte und es an einem unbestimmten Punkt gnadenlos kompliziert wurde.
Und dann war da nichts im Außen.

Kein Leuchtturm in Sicht.

Nichts außer Supervisionen, Tipps und überforderte Kollegen.
Und eben das frustrierte Innenleben.
Und irgendwann wird eben nicht mehr hinterfragt. Dann gibts nen Kurs, der wird gefahren.

Freude und Spaß hat dann keiner mehr.
Aber geht halt nicht anders.
Nicht.

Führung funktioniert nur über Beziehung.
Das ist im professionellen Leben nicht anders als im privaten.
Schlepp ich Baustellen mit mir herum, die mir alleine gehören und die mit roten Absperrband gekennzeichnet sind, weil ich sie nicht betreten darf (Angst!) oder weiß ich nicht mal um ihre Existenz,ist es sehr wahrscheinlich, dass sie mir irgendwann den Weg versperren.
Mir das Leben schwer machen.
Kinder in ihre Ohnmacht befördern.

Alles was du unbeachtet, ungesehen und unbewusst in dir trägst,belastet unbewusst die Beziehungen zu den Menschen im Aussen.
Alles, worüber du dir bewusst bist,kannst du bewusst steuern und damit Beziehungen gestalten.
Das ist wirkliche Eigen-Macht, die noch dazu allen dient.

Ich weigere mich strikt zu akzeptieren, dass Generationen von Kindern großen Kindern ausgesetzt sind, die ihre eigenen Baustellen auf Kosten dieser Kinder ignorieren und damit in Kauf nehmen, die nächste Generation ohnmächtiger großer Kinder aufwachsen zu sehen, die ihrerseits wieder getrennt vom eigenen Zugang in ihr Wesen, entweder Ewigkeiten nach diesem Zugang sucht oder die eigene erfahrene Ohnmacht im Kollektiv an die nächste Generation weitergibt.

Baustellen sind kein Drama.
Die haben einen Anfang und ein Ende.
Örtlich und zeitlich.
Und danach ist alles heil.
Kein Gerumpel und Gepolter mehr wenn du auf Kurs bist, sondern sanfte Fahrt,angenehme Gespräche, entspanntes Reisen.

Du, der du mit Kindern arbeitest.
Schau dich an.

Die Veränderung geschieht von innen nach aussen.
Immer.
Das System, welches wir sind, verändert sich aus der Mitte heraus.
Genau jetzt.

Das Kinderflüsterei-Konzept gibt es seit Neuestem auch für Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen.
Roten Faden finden, lösen, gestalten.
Mit richtigem Werkzeug.
In deine Intuition.
Erst für dich und dann für alle.
Meld dich, wenn du für dich oder deine Einrichtung mehr dazu wissen möchtest.

Gestern Abend hat ein wunderbarer Mensch für mich Pizza gebacken.
Mit echtem, selbstgemachten Hefeteig.
Köstlich.

Auf dem Belag fanden sich grüne Oliven.

Ich mag keine Oliven.

Ob du es glaubst oder nicht, ich glaube seit 40 Jahren dass ich keine Oliven mag und esse sie folglich auch nicht UND als sei das noch nicht kurzsichtig genug:
ich hab nicht mal gemerkt dass ich noch nie im Leben eine einzige Olive probiert habe 🙃

Gestern Abend ist’s mir dann aufgefallen während ich die Dinger von der Pizza gerollt habe und hab gleich wieder eine drauf gerollt.
Und gekostet.
Und ja.
Interessant.
So interessant, dass ein paar davon bleiben durften.

Dieser wunderbare Mensch hat mich, ganz unbewusst, aufgefordert,mir einen Glaubenssatz anzuschauen den ich so tief in mir abgespeichert habe, dass ich ihn nicht mehr wahrgenommen habe und meine Handlungen darauf ausgerichtet habe.
Ich hab meine Pizza um ihn herumgebacken.

So ist das mit Glaubenssätzen. Sogar mit denen, die das Pizzaniveau verlassen und die ganz tief in uns wirken und unbeobachtet ihr Unwesen treiben.

Wir basteln uns unser Leben so, dass sie unseren Glaubenssätzen entsprechen.
Puh.
Wenn ich nun, aus Gründen, der tiefen Überzeugung bin, dass ich immer kämpfen muss, damit etwas gut für mich läuft, dann ist mein Leben sehr anstrengend.
Und wenn ich glaube, dass ich nur wertvoll bin, wenn ich erstmal etwas tue und leiste, dann krieg ich vielleicht ganz schön viel hin in meinem Leben und kann es dennoch nie genießen weil ich’s nicht gut spüre.
Und wenn ich glaube, dass ich immer für alles verantwortlich bin, die Stimmungen der anderen und den Familienfrieden- na dann rate mal wie dein Alltag aussieht.

Glaubenssätze sind tückisch weil sie unbemerkt vor sich hinwirken und sichtbare Handlungen erzeugen die du im Leben so nicht haben möchtest.

Also ran an den Speck.
Oder die Olive.