Erziehung aus dem Bauch heraus?

“Wer sich als Kind nicht verliert, wird als Erwachsener niemals nach sich suchen müssen.”

Arten sich zu verlieren, sich falsch zu fühlen und im Laufe des Erwachsenwerdens den Zugang zu sich zu verlieren gibt es viele und noch viel mehr Wege, sich als Erwachsener auf die Suche zu begeben nach etwas, das ironischerweise immer da war.

Nach eigenen Bedürfnissen, nach Träumen, nach den unerwünschten Anteilen, deinem ureigenen Wesen und der Suche nach der Frage was deine Aufgabe ist, dein Warum, dein Sinn.

Und wenn du Teile dieser Reise in deinen Kern
kennst, dann ist es womöglich dein größter Wunsch, dein Kind anders zu begleiten als du es erfahren hast.
Näher dran und distanzierter.
Frei aber verbunden.
Klar aber emotional.
In Vertrauen und Liebe.

Nur wie das geht, das hat uns keiner erklärt. Das hast du vielleicht erfahren oder tust es noch.
Wenn’s schlecht läuft, “krankt” das Kind und es erhält (k)eine Diagnose. Im noch schlimmeren Fall, auf die ich täglich treffe, wird therapiert wo keine Krankheit sondern Hilflosigkeit und Unwissenheit herrschen.
Da wird Auffälligkeit wegbehandelt.

Da die Kinderflüsterei rasant wächst,ist es mir ein Bedürfnis darzustellen wofür sie steht und wie sie dir und deinem Kind dient.

Ziel ist es nicht, den nächsten Erziehungsratgeber mit to-do-Liste zu erstellen, sondern zu begleiten, damit Beziehung wirklich gelingt und Eltern den Weg zurück in ihre Intuition finden, nicht nur, aber auch im Umgang mit ihrem Kind – fern von Prägung und Glaubenssätzen, die uns in eine andere Programmierung leiten, in eine voller Umwege, Entbehrungen und Verlust.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft voller kritischer, kleiner Geister, die um ihre Stärken und Schwächen wissen, diese nutzen und für die Gemeinschaft einbringen. Aus Überzeugung, vor allem aber aus Freude am eigenen Schaffen.
Und das gelingt nur über das Bewusstsein um das eigene Wesen.
Und das kann das Kind eben nur entfalten, wenn seine Begleiter stark und reflektiert die eigenen Anteile von denen des Kindes trennen können.

Intuition ist nicht Bauchgefühl. Im Bauchgefühl sind adaptierte Überzeugungen und Prägungen, gelernt und gesammelt. Die Intuition ist frei davon.

Das ist manchmal anstrengend, aber immer leicht und lohnend und am Ende des (zugegeben:langen) Weges winkt ein zufriedenes Kind, das aus einem Ozean an Möglichkeiten schöpft und sein Leben an Freude ausrichtet und selbst gestaltet.
Und nebenbei hast du mit dir selbst aufgeräumt.

DU bist Teil der Generation, die ihren Kindern zeigt wie Glück geht, die Selbstwirksamkeit und Eigenverantwortung als Quelle empfindet aus der sie schöpft und Kinder begleitet, die das ein Leben lang leben. Werden. Und vererben.

Die Kinderflüsterei ist eine Bewegung, eine Unterstützung, eine Begleitung, eine Grenze, eine Hilfe, eine Selbstverständlichkeit.

💚

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