Glücklich sein…

Glücklich sein ist ein großes Wort.
Für Kinder ist es der Ur-Zustand.
Sie wachen morgens auf und sind:
Zack – glücklich.
Eine Voreinstellung sozusagen.
Sie sind einfach so grundlos glücklich, bis sie sich mit dem kleinen Bruder streiten und kurz weinen, um dann sofort wieder in ihren natürlichen Grundzustand zu wechseln.
Zack – glücklich.
Sie ärgern sich über dich und schreien los, was das Zeug hält, um danach sofort wieder – Zack, glücklich zu sein.
Sie kipppen automatisch zurück in ihren natürlichen Seinszustand.
Was für ein Glück.
😊

Und du fragst dich ernsthaft, was du tun kannst, um dein Kind glücklich zu machen und was du lassen musst, um zu verhindern, dass es nicht mehr glücklich ist?
Was muss in dir passiert sein, um davon auszugehen, dass der Ursprungszustand die Abwesenheit von Zufriedenheit ist und die erst herzustellen ist?
Welche Erfahrung musst du im Umgang mit unangenehmen Gefühlen gemacht haben, um es davor zu bewahren, nicht mehr glücklich zu sein?

Während wir im Außen, in Dingen, im Materiellen, in Menschen, die wir lieben, überall, nur nicht da, wo es längst darauf wartet, von dir gesehen zu sein, nach diesem Glück suchen, fragen wir uns, wie wir das Kind glücklich machen ?
Während die meisten Menschen auf der Welt die meiste Zeit ihres Lebens mit Dingen und Aktivitäten verbringen, die in ihrer Bedeutung völlig belanglos sind und während sie glauben, dass das, was sie tun, ihnen Freude, Glück und Zufriedenheit und vor allem Erfüllung bringt oder bringen soll, ist dein Kind schon mal glücklich.

Das liegt daran, dass dein Innerstes nicht darauf fokussiert ist, etwas zu tun oder darauf, mit welchen Aktivitäten du deinen Tag füllst.
Selbstverwirklichung wird nicht durch das, was wir tun erreicht, sondern durch das, was wir sind. Während wir tun, was auch immer wir tun, weil wir sind, wer wir sind.
Idealerweise präsent und im Moment und nicht einer an unser Glück geknüpften Bedingung hinterherjagend.
Der Gehaltserhöhung, dem neuen Haus, dem Schulerfolg des Kindes.
Denn in der Lücke zwischen dem was ist, und dem, was du dir wünschst, wohnt die Unzufriedenheit.

Ich wünsch dir heute einen Tag des Spürens danach, wann du dich zutiefst zufrieden fühlst, wann deine Welt perfekt, dein Zustand selig ist und du Zack – glücklich bist.
Wann Sinnhaftigkeit, Verbundenheit mit dir selbst und dankbare Freude sich in dir treffen und du es spürst.
Es ist schon alles gut.
Jetzt.
Du musst nichts dafür tun, dass es gut wird.

Glück ist Zack – jetzt.

Glücklich bist du genau dann, wenn du zufrieden bis mit dem was ist, weil es dich erfüllt und dankbar sein lässt UND wenn du gleichzeitig weißt, was ebenfalls noch werden soll, was dich zufrieden und dankbar sein lässt.
Zufriedenheit nährt sich von Zufriedenheit.

Eltern, deren Zufriedenheit nicht von der Zufriedenheit ihrer Kinder abhängt, haben glückliche Kinder.

Ich wünsch dir heute JETZTS – Zack: glücklich.
❤️
Break the cycle.

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